Immer wieder lesen wir hier über verschiedene Verhaltensweisen – speziell in Bezug auf Instanzen – die oft unverständlich und manchmal auch dreist erscheinen.
Wäre es nicht schön, wenn eine Art Kodex gäbe, auf den man sich berufen könnte? Die Gebote für die Ini – die einfach gelten solange man nichts anderes in der Gruppe vereinbart!
Wie könnten die aussehen? Hier mal ein Beispiel:
1. Jeder begibt sich selber zum INI-Eingang
Wenn sich die Gruppe gefunden hat, und der Startzeitpunkt festgelegt ist, macht sich jeder selbständig auf den Weg und ist pünktlich dort. Natürlich kann man anfragen, ob man geportet werden kann, wenn man aber keine Zusage dafür bekommt, muss man eben selber laufen. Bei einem Cooldown am Ruhestein, oder langem Anmarsch, dann kann man das ja in der Gruppe klären.
2. Nur wer genug Zeit hat für die Ini geht hinein
Wer nicht weiß wie lange die Ini ungefähr dauert, der frägt eben nach. Dann rechnet noch einen Sicherheitpolster hinzu – nicht immer geht alles glatt. Wenn man dafür Zeit hat – gut. Wenn nicht, dann ein anderes mal.
3. Keiner geht AFK oder verläßt die Gruppe vorzeitig
Ausgenommen sind natürlich Klopausen (z.Bsp. nach Bosskills) und gewichtige nicht vorhersehbare Real-Life Probleme.
4. Keiner pullt außer dem Tank
Der Tank bestimmt das Tempo – in Rücksicht auf den Heiler und dessen Manabalken.
5. Ein DD der Aggro hat darf sie behalten
Aggro bekommt man in der Regel nicht zufällig. Wer also die falschen Gegner verhaut, unausgemacht selber pullt oder einfach zu viel/zu schnell Schaden macht, der darf sich dann selber um den Gegner kümmern.
6. Bedarf nur für den aktuellen Char
und nicht für den Twink, fürs AH oder fürs Entzaubern. Und nach Möglichkeit auch nur dann Bedarf, wenn das Teil für euch auch wirklich nutzt).
7. Zwischen den Kämpfen ist man selber für seine Gesundheit verantwortlich
das heißt: Niedersetzen und Essen. Wenn der Heiler zwischen den Kämpfen heilt, dann ist einfach sehr nett, oder hat genug Mana dafür.
8. Beim Wipe laufen alle
Wenns mal passiert und alle sterben, dann laufen auch alle.
9. Was du nicht willst …
… daß dir man tut, das füg auch keinen Anderen zu. Dieses Kindersprichwort würde so manches störende Verhalten in Gruppen verhindern, wenn man sich dran halten würde. Oft reicht es, sich selbst zu überlegen: Wie würde ich es jetzt empfinden, wenn ein anderer das machen würde, was ich jetzt vorhabe.
